Kunden langfristig binden - der Newsletter

 „E-Mail-Newsletter sind der effizienteste Weg, Kunden und Interessenten regelmäßig zu kontaktieren.“[1] Um dieses Ziel zu erreichen, ist es nötig über Websites Leads für den Newsletter zu generieren. Das geschieht, wenn Sie gezielt Kundeninteresse wecken mit spannenden  Themen.

 

 6    Tipps für den erfolgreichen Newsletter

  1. An den Touchpoints, den Schnittstellen zum Kunden, erfahren Sie, welche Themen wirklich spannend sind und Ihre Kunden bewegen.
    Hier erhalten Sie Feedback, z. B. durch persönlichen Kontakt, bei Erhebungen, Befragungen von Kollegen oder bei der Konkurrenz.

  2. Finden Sie die am meisten nachgefragten bzw. erklärten Themen heraus. Diese bilden die Kernthemen für Ihren Redaktionsplan.

  3. Versenden Sie einen Newsletter nur, wenn hochkarätiger Content vorliegt. Wenn Ihr Redaktionsplan die regelmäßige Erstellung vorsieht, darf eine Ausgabe dann auch entfallen.

  4. Positionieren Sie das Anmeldefenster gut sichtbar positioniert auf der Startseite. So gewinnen Sie möglichst viele Leads.

  5. Im Anmeldefenster sollte nur eine Pflichtangabe abgefragt werden, nämlich die Email-Adresse. Weitere Abfragen wie Name, Telefon-Nummer usw. sollten freiwillig sein (vgl. Vorgaben des Telemediengesetzes).

  6. Die besten Versandtage für ein B2B-Geschäft sind Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag

 

Ziele Ihres Newsletters

Der Newsletter spiegelt Ihre unternehmerischen Ziele wieder und hilft dabei, diese umzusetzen. Denkbar wäre etwa ein langfristiger Vertrauens- und Imageaufbau in Ihrem Geschäftsfeld oder der verstärkte Verkauf von Sonderangeboten. Bei Ihrer Zielsetzung kommt es darauf an, ob der Newsletter generell der Kundenbindung dienen soll oder ob er gezielt und schnell über Ihre Angebote informieren soll.

Je nachdem gestalten sich die Inhalte qualitativ hochwertig oder rein informativ. Gerade Online-Shops leisten sich kaum mehr das Abschweifen auf Hintergrundinformationen jeglicher Art, die vom reinen Kauferlebnis ablenken.

(Foto Onlinekäuferin)

Soll ein passgenaues Ansprechen der Zielgruppe deren Informationsbedürfnisse erfüllen, müssen die einzelnen Themen so aufgeladen werden, dass sie zu gewünschte Interaktionen führen, z. B. Anklicken, Teilen, CTA.

 

Wer sind Ihre Leser?

Um leserfreundliche Inhalte darzustellen, versuchen Sie einen 180-Grad-Schwenk. Vollziehen Sie die Sicht Ihrer Kunden nach. Das Hauptinteresse liegt naturgemäß immer in der Situation, in welcher sich die jeweilige Person gerade befindet und wird zusätzlich beeinflusst von bestimmten, gegebenen Rahmenbedingungen, z. B. Suche, Budget, Prestige, usw. Holen Sie Ihren Kunden am jeweiligen Problem-Engpass ab.

Newsletter-Meldungen werden überflogen. In Bruchteilen einer Sekunde entscheidet der Leser, ob er mehr wissen will oder löscht. In der Regel werden nur ein bis zwei Artikel gelesen. Ein Newsletter sollte ohne viel Scrollen seine wesentlichen Inhalte aufzeigen. Das Layout kann über ein vorgegebenes Template (Schablone) fixiert werden. Wichtiger ist jedoch immer der kurz und prägnant formulierte Inhalt.

Ist der Newsletter zugestellt, entscheidet die Betreffzeile über Lesen oder Nichtlesen. Wer immer dieselben Information aufführt, verliert mit der Zeit seinen aktuellen Newsstatus. Besser ist es, bei jeder Ausgabe einen unterschiedlichen, kreativen und ansprechenden Einstieg zu finden.

 

Erfolg ist messbar

Es gilt, je höher die relative Klickrate, je interessanter ist Ihr Mailing für die User. Die relative Klickrate ermitteln Sie als prozentuales Verhältnis von Artikel-Klicks zur Gesamtzahl der Kunden, die Ihren Newsletter geöffnet haben:

 

Relative Klickrate     = Anzahl der Empfänger, die auf einen Hyperlink geklickt haben/         Anzahl der Empfänger, die geöffnet haben.

 

 

Click-Through-Rate & Öffnungsrate von Werbe-E-Mails nach Branche in Deutschland 2014,  Quelle: Website (newsletter2go.de); ID 407875

Daneben sind auch die Versandhäufigkeit und das Versanddatum entscheidende Parameter für Kundenloyalität und –treue. Die nachfolgende Abbildung zeigt die Einsatzmöglichkeiten in Deutschland. Am populärsten ist dabei der mehrwöchentliche Versandturnus, den 35 Prozent aller befragten Newsletteranbieter  (n= 312) praktiziert haben. Unüblich und mit verschwindenden 2 Prozent wird laut dieser Erhebung der quartalsweise Versand fast gar nicht angewendet.

 

 

 Versandhäufigkeit von Newslettern in der Industrie in Deutschland 2009 (in Prozent),  Quelle: artegic; ID 164194

 

Einhaltung des Datenschutzes

Die Einwilligung zur Aufnahme in Ihren E-Mail-Verteiler wird auf der Website direkt vom Besitzer über das sogenannte „Double-Opt-in-Verfahren“[3] eingeholt. Das bedeutet, dass der Kunde direkt nach der Eintragung eine Bestätigungs-E-Mail mit einem Hyperlink erhält. Erst nachdem er diesen einmal anklickt, wird seine Anmeldung aktiv.

 

Gerne geben wir Ihnen Auskünfte zur Optimierung Ihres Newsletters, z. B. Audits und UX-Testing. Fragen Sie einfach an. Wir helfen Ihnen gerne.

 

[1] Leitfaden Online Marketing, Torsten Schwarz, 2007, S. 455                     

[2] http://de.statista.com/statistik/daten/studie/164194/umfrage/versandhaeufigkeit-von-newslettern-in-industrieunternehmen

[3] Leitfaden Online Marketing, Torsten Schwarz, 2007, S. 426